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Philippinen - Atmosphere Resort & Ananyana - Juni 2010 |
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Reisebericht Philippinen - Negros 29.05. bis 12.06.2010 Diesmal erfolgte die Anreise mit Qatar über Doha nach Manila. Nachdem wir Business flogen verbrachten wir auch die 6 Stunden in Doha bis zum Anschlussflug in netter Atmosphäre des Premium-Terminals (ausschließlich für Business-Lounge und First Class Lounge gebaut!) Nach 5 Minuten hat man den dortigen Dutyfree-Shop auch gesehen, es wird aber ein Transfer zum "normalen" Duty Free angeboten, das haben wir allerdings nicht in Anspruch genommen. Nach mehreren Nespresso (!) Kaffee, anderen Getränken, kleinem Imbiss und einer Dusche (!) ging es im Extrabus zum Flieger (First Class Passagiere werden im BMW zum Flugzeug gebracht) und in knapp 9 Stunden weiter nach Manila. Manila: Nach einer recht kurzen Nacht (Abholung vom Hotel war um 5 Uhr Früh!) ging es auf den Domestic-Airport Manila und auch da war der Angestellte von Intas mit helfender Hand dabei. Nach einer knappen Stunde Flug mit einem tadellosen Airbus der Philippine Airlines landeten wir etwas holprig auf Dumaguete und nach einer Vollbremsung durften wir miterleben, wie das ist, wenn sich der Pilot verfährt ... Auch hier wartete schon jemand auf uns (und ein zweites Paar) und ab ging es in Richtung Atmosphere Resort. Auf einer recht guten Straße ging es flott dahin und in einer halben Stunde bogen wir von der Hauptstraße in die Zufahrt des Resorts, links und rechts ein Bretterzaun, holprige Schotterstraße - na bumm. Raus aus dem Wagen und rein ins Resort, die Augen gehen über! Ein wunderschön gepflegter Garten mit weichem Rasenteppich (teilweise versinkt man bis zum Knöchel) und die strahlend weißen Bungis erwarten uns. Bei der Rezeption erstmal ein kühles Getränk und schon werden wir zu unserem Zimmer gebracht und kurz herumgeführt. Zimmer: Das Resort ist sehr übersichtlich angeordnet, vom Strand (einige Liegen, 2 Hängematten, ein Massagepavillon) weg kommt man auf der rechten Seite zum Restaurant, Rezeption, Tauchschule und Shop, auf der linken Seite sind der Pool (Liegen und kleine Abstelltische) und die Bar. Restaurant: Mittags gibt es super gute Kleinigkeiten (Chickenburger oder grilled Tuna Sandwich waren unsere Lieblingsgerichte) auch die "plain chicken noodle soup" gehört nunmehr zu unseren Favoriten! Zum Abendessen gab es jeweils zwei Tagesgerichte zur Auswahl oder von der reichhaltigen Dinner-Karte. Auch hier war das Preisniveau für die Philippinen eher hoch, die Qualität der Speisen in den meisten Fällen überdurchschnittlich gut. Tauchen: Ausflüge: Wetter: Sonstiges: An der Bar kann man - wenn nicht gerade Hektik herrscht - UNO spielen, wir haben uns wirklich bemüht es den Angestellten richtig beizubringen : Auch die Musik kann man - auch mit eigenem I-Pod - mitgestalten, Wunschkonzert ist möglich. Da die Besitzer im Resort wohnen und auch aktiv das Gespräch mit den Gästen suchen können Missverständnisse und kleine Probleme gleich geklärt oder behoben werden. Auch sind Anregungen und konstruktive Kritik gern gesehen - ob die versprochenen Verbesserungen (Kleinigkeiten!) tatsächlich umgesetzt werden, wird sich im Oktober zeigen: da sind wir (vielleicht) wieder dort. Der Transfer zum Hafen von Dumaguete erfolgte zeitgerecht, für die Verspätung der Fähre kann man nur die Fährgesellschaft verantwortlich machen - Unpünktlichkeit soll bei Ocean-Jet aber durchaus üblich sein…. Auch die Innenraumgestaltung der Fähre, besonders die Business Class, ist sehenswert - allerdings nicht unbedingt im positiven Sinn. Die Sitze im klimatisierten Bereich des Oberdecks stammen aus ausrangierten Flugzeugen (letzter Flug um 1970?) tatsächlich aus der seinerzeitigen Business Class - wahrscheinlich stammen auch die Essensreste auf den Klapptischen noch vom letzten Flug, die Armlehnen werden mit Kabelbindern am endgültigen Auseinanderfallen gehindert, die Rückenlehnen können nicht mehr fixiert werden. Sensationell! Dafür kostet die Überfahrt auch knapp 1000 Pesos, frieren inklusive (durch die permanente Zugluft hab ich mir einen supertollen Schnupfen eingehandelt!) aber immerhin ohne Hühner am Nebensitz wie am unteren Deck. Auch im Hafen von Tagbilaran wurden wir sofort von "unserem" Fahrer in Empfang genommen, wir kannten ihn vom letzten Aufenthalt. Wir fuhren also den bereits bekannten Weg zum "The Ananyana" inklusive Baustellenquerung eines neuen Hotelkomplexes einer chinesischen Firma (geplante 500 Zimmer in 3 Stockwerken!!!) wurden aber gleich darauf aufmerksam gemacht, dass die neue Zufahrtsstraße schon fast fertig sei. Auch von den angekündigten Renovierungsarbeiten im Ressort war nichts zu bemerken - die Meldung, dass trotz des Umbaus (Straße!) geöffnet ist, wurde offensichtlich von den Reisebüros nicht oder zu spät zur Kenntnis genommen, daher waren wir in dieser Woche die einzigen Gäste. Daher war der Service in manchen Teilen zwar etwas heruntergefahren (kleinere Speisekarte, nicht alle Zutaten vorrätig) aber dafür umso persönlicher ("wann wollt ihr tauchen gehen - 9:30 oder 10:00 Uhr?") Auch bei der Tauchplatzwahl spielte es keine Rolle, dass wir nur zu zweit waren bzw. falls nur ein Gast tauchen geht - wir fuhren so oft wir wollten nach Balicasag-Island. Wir hatten auch jeder einen eigenen Guide, damit wirklich jeder von uns so tauchen konnte, wie er wollte. Meistens suchte der Guide nach entsprechendem Kleingetier, das wir dann so lange wir wollten fotografieren konnten - keine Hektik, kein Zeitdruck, auch hier galt als einziges Limit der Luftinhalt der Pressluftflasche. Natürlich wurde auch ein Spezialpaket angeboten, wenn man trotz der möglichen Störung durch den Umbau in diesem Hotel ist: für EUR 35,-- pro Person gab es während des Aufenthaltes Frühstück, einen Obstkorb am Zimmer, ein Candle-Light-Dinner am Strand und eine 15 minütige Fussmassage. Die Fussmassage wurde uns unmittelbar nach der Ankunft angeboten, wir verschoben den Spa-Besuch aber auf den nächsten Tag, wir waren von der langen Wartezeit am Hafen von Dumaguete einfach zu erledigt. Die Fussmassage war dann auch wirklich vom Feinsten: nach einem Fussbad (natürlich im Blütenwasser) wurden die Beine bis zum Knie gecremt und massiert, dass man das Spa wie auf Wolken verlässt. Das Candlelight-Dinner am Strand fand nicht am Strand vor dem Hotel sondern auf einer einsamen Insel statt. Dieses Angebot wurde uns gemacht und weil doch in der Woche jemand Geburtstag hatte : nahmen wir es gerne an. Die Vorbereitungen dafür gingen spurlos an uns vorbei, am späteren Nachmittag die übliche Frage an uns: wann wollt ihr….? Also stiegen wir gegen 17:30 Uhr (bei Ebbe!) ins voll bepackte Boot und fuhren langsam los. Spiegelglattes Meer, keine Wellen, kaum Wind - nach einer knappen Stunde (wegen der Ebbe mussten wir einen kleinen Umweg zur Insel fahren, zeitweise auch ohne Motor, wegen des Seegrases) kamen wir auf der Insel an, wir kannten sie schon vom Vorbeifahren - nach Balicasag - die Insel war aber um einiges größer als wir dachten, die Sandzunge auf der das Dinner dann stattfinden sollte sieht man nämlich erst, wenn man unmittelbar vor der Insel ist. Wir wurden -kaum dass wir die Insel betreten hatten - auf eine Inselbesichtigung geschickt. Nun wurde von unseren zwei Begleitern aufgebaut: auf einer geflochtenen Matte wurde ein niedriger Tisch und Sessel ohne Füße gestellt, Fackeln auf der Seite in den Sand gerammt und der Tisch formvollendet gedeckt. In einigem Abstand wurde eine Kuhle gegraben, in die kam Grillkohle und kurz darauf bruzzelten Fisch und Kingprawns am Grill. Wir hatten als Getränk neben Wasser auch Rotwein gewählt - auch der Wein wurde uns serviert als säßen wir im 5-Stern-Restaurant. Nachdem es dann während des Essens schon dunkel war, kam die Überraschung: ein kleines Feuerwerk erhellte den Nachthimmel - einfach wunderschön! Als Nachspeise kam dann noch die Geburtstagstorte - eine so gute Schokocremetorte und flaumigen Teig bekommt man sehr selten bei uns! - die natürlich mit einem Happy-Birthday-Ständchen serviert wurde. Die Rückfahrt ging dann bei völliger Dunkelheit und langsam einsetzender Flug etwas schneller, leuchtendes Plankton begleitete uns und dann war da noch ein fliegender Fisch, der einen Umweg in unser Boot machte (aber gleich wieder ins Wasser zurück verfrachtet wurde) Der schönste Urlaub geht einmal zu Ende und auch dieses Mal wurden wir pünktlich zur Fähre Richtung Cebu gebracht, unser Fahrer kümmerte sich um die richtigen Tickets und begleitete uns bis zum Check-In. Nach kurzer (ereignisloser) Überfahrt -wieder in der "Business Class" von Ocean Jet kamen wir in Cebu an. Dort wartete wieder ein netter Herr der örtlichen Reiseagentur um uns im klimatisierten Auto zum Flughafen zu bringen. Trotz Rückfluges in der Business Class und Gutschein für die Mabuhay-Lounge am Flughafen Cebu durften wir nicht früher als 1 Stunde vor Abflug die Ausreisegebühr bezahlen (und dadurch zur Lounge…) Also verbrachten wir die Wartezeit im Kaffeehaus vis a vis des Check-In-Schalters und beobachteten das hektische Umpacken anderer Reisender, deren Handgepäck wohl zu schwer war. Durch die lange Wartezeit bei der Passkontrolle war unser Aufenthalt in der eiskalten Mabuhay-Lounge (Motto: wir haben eine Klimaanlage und wir benützen sie auch…) wohltuend kurz. Das perfekte Service von Qatar begleitete uns nach Hause. Und trotz einem Mitreisenden der tatsächlich den Pyjama anzog (was natürlich bei mir zu einem Lachanfall führte) und von Turbulenzen in den Schlaf gelullt kamen uns die insgesamt fast 9 Stunden Flug nicht wirklich lang vor. Ein kurzer Aufenthalt in Doha diente nur zum Füße vertreten und zum Auffüllen des Nikotin-Depots. Auch der Flug nach Wien wurde dann mit sanftem Gerüttel verschlafen, erst zum ausgezeichneten Frühstück wurden wir geweckt. Zusammenfassung: |